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Mehr als 2.000 Migranten vor Sizilien gerettet

Süditalien ist mit einer neuen, massiven Flüchtlingswelle konfrontiert. Günstige Wetterlage und der Bürgerkrieg in Syrien treiben wieder tausende Migranten nach Sizilien. In circa 48 Stunden rettete die italienische Marine mehr als 2.100 Migranten. An Bord eines Bootes wurde aber ein Mann tot aufgefunden.

Der afrikanische Flüchtling soll an einer Vergiftung durch Benzindämpfe ums Leben gekommen sei, teilte die Marine mit. Diese ist im Dauereinsatz, um Flüchtlinge in Seenot zu retten. Die meisten der Migranten stammen aus Syrien.

Premier Renzi dankte der Marine, die tausenden Migranten das Leben rette. Bei der Hilfsaktion an der Südküste Siziliens seien auch Handelsschiffe beteiligt gewesen, erklärte die Küstenwache.

Bei gutem Wetter hatten auch vergangene Woche einige hundert Menschen die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer nach Europa gewagt. Nachdem in den ersten Wochen des Jahres zahlreiche Migranten an der italienischen Küste angekommen waren, war der Zustrom danach wegen des schlechten Wetters zwischenzeitlich abgerissen.

Die italienische Marine ist wegen der neuen Flüchtlingswelle im Dauereinsatz. Sie hatte im Herbst nach mehreren Flüchtlingstragödien vor Lampedusa mit der Unterstützung anderer Länder den Einsatz "Mare Nostrum" gestartet, um weitere Bootsunglücke zu verhindern.

(Quelle: S24)

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