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Meinungscheck

Reichen die Missbrauchs-Maßnahmen der Kirche?

Papst Franziskus GIUSEPPE LAMI / POOL/AFP
Papst Franziskus will in Missbrauchsfällen künftig hart durchgreifen (Archivbild).

Die katholische Kirche hat bis Sonntag ein Krisentreffen über Missbrauch in der Kirche abgehalten. Papst Franziskus betonte, dass künftig kein sexueller Missbrauch mehr vertuscht oder unterbewertet werden solle. Opfer bemängelten hingegen, dass der Vatikan bei keine konkreten Schritte beschlossen habe. Wie ist seht ihr das? Stimmt ab im Meinungscheck!

Papst Franziskus hat am Sonntag ein hartes Durchgreifen der katholischen Kirche gegen sexuellen Missbrauch versprochen. "Kein Missbrauch darf jemals vertuscht - so wie es in der Vergangenheit üblich war - oder unterbewertet werden", sagte der Papst.

 

Die Vorsitzenden der 114 Bischofskonferenzen weltweit und weitere rund 70 Teilnehmern führten seit Donnerstag Gespräche, um Wege zu finden, sexuelle Misshandlungen von Kindern durch Geistliche zu verhindern. Für Österreich war der Wiener Erzbischof, Christoph Schönborn, anwesend. Viele Vorschläge und Ideen standen zur Diskussion, bindende Beschlüsse konnten die Teilnehmer auf der Konferenz nicht fassen. Auch eine Abschlusserklärung war nicht vorgesehen.

(APA)

(Quelle: APA)

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