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Menschenrechtspreis an Bettellobbys in Österreich

Preis soll den Bettellobbys mehr Gehör verschaffen Salzburg24
Preis soll den Bettellobbys mehr Gehör verschaffen

Die Bettellobbys in Österreich sind Donnerstagabend mit dem Menschenrechtspreis 2014 ausgezeichnet worden. Mit der Vergabe solle laut der Präsidentin der Österreichischen Liga für Menschenrechte, Barbara Helige, ein Zeichen gesetzt werden: "Gerade Menschen, die in der Leistungsgesellschaft (...) auf der Strecke bleiben, haben die öffentliche Solidarität der anderen besonders nötig."

Die zentralen Forderungen der Bettellobbys umfassen unter anderem die ersatzlose Abschaffung von Bettelverboten, ein Ende der Kriminalisierung von bettelnden Menschen und einen solidarischen Umgang mit diesen, berichtete die Kathpress am Freitag. Helige betonte, dass mit Bettelverboten die Würde jener Menschen verletzt werde. Diese Verbote seien "nichts Anderes als ein untauglicher Versuch, die Ungleichheit in der Gesellschaft auf Kosten der Ärmsten zu tabuisieren und unsichtbar zu machen".

(Quelle: S24)

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