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Messerattacke vor Botschaft: Täter mit Sympathien für polit. Islam

Der Messerangreifer ist vom Wachsoldaten erschossen worden. APA/HANS PUNZ
Der Messerangreifer ist vom Wachsoldaten erschossen worden.

Der Mann, der vor der Residenz des iranischen Botschafters einen Wachsoldaten angegriffen und von ihm erschossen wurde, hat beim Bundesheer als Grundwehrdiener gedient. Er ist 2012 als strenggläubiger Muslim bei der Garde in Wien eingerückt, das sagte das Verteidigungsministerium auf APA-Anfrage am Dienstag. Michaela Kardeis, Generaldirektorin für öffentliche Sicherheit, erklärt in einer Pressekonferenz, dass der Täter Sympathie für den politischen Islam hatte.

Solche strenggläubigen Muslime beim Bundesheer gibt es im Schnitt 30, so ein Sprecher. Diese dürfen fünf Mal am Tag beten, bekommen ein eigenes Essen, dürfen sich einen Bart wachsen lassen, dürfen die Gebetsräume nutzen und bekommen an islamischen Feiertagen dienstfrei.

Kardeis: "Täter hat Sympathien für politischen Islam"

Während einer Pressekonferenz im Innenministerium hat die Generaldirektorin für öffentliche Sicherheit, Michaela Kardeis über den derzeitigen Ermittlungsstand aufgeklärt. Demnach wird das bei der Hausdurchsuchung sichergestellte Material derzeit ausgewertet. Das könne noch ein paar Tage in Anspruch nehmen, betont Kardeis. Insbesondere gehe es darum, die gesamte Social-Media-Tätigkeit des Mannes zu analysieren. Eines würde aber schon feststehen: "Der Täter hatte eindeutig Sympathien für den politischen Islam", erklärt Kardeis.

(SALZBURG24/APA)

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