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Mindestens 18 Verletzte durch Taifun "Trami" in Südjapan

Ein Taifun hat die Insel Okinawa im Süden Japans mit heftigen Winden und schweren Regenfällen überzogen. Mindestens 18 Menschen seien durch Wirbelsturm "Trami" verletzt worden, teilte der japanische TV-Sender NHK am Samstag mit. Hunderte Menschen mussten ihre Häuser sicherheitshalber verlassen. Fast 400 Flüge von oder zum Flughafen in Naha fielen aus. Vielerorts brach das Stromnetz zusammen.

Der Taifun zog am Samstag weiter Richtung Norden und sollte am Sonntag aller Voraussicht nach den Westen Japans mit Winden und Regen beeinträchtigen. Fluggesellschaften strichen vorsorglich etwa 430 Flüge.

Gerade die Halbinsel Kii vor Japans Hauptinsel Honshu und die östliche Pazifikküste könnte der Sturm mit "rekordträchtigen Winden" heimsuchen, sagte Yasushi Kajiwara von der nationalen Wetterbehörde auf einer Pressekonferenz. Der Internationale Flughafen Kansai auf Honshu traf Vorsichtsmaßnahmen: Zwei Startbahnen sollen dort von Sonntagvormittag bis Montagfrüh geschlossen bleiben. Die Bahngesellschaft West Japan Railways will den gesamten Zugverkehr kurz vor Mittag einstellen, darunter auch die Strecken des Hochgeschwindigkeitszuges Shinkansen.

Die drittgrößte Wirtschaftsnation der Welt wurde dieses Jahr bereits mehrfach von verheerenden Taifunen heimgesucht, darunter mit "Jebi" der stärkste seit 25 Jahren. Hinzu kamen Erdbeben und eine Hitzewelle. "Trami" ist der 24. Wirbelsturm der diesjährigen Saison.

(APA/dpa)

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