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Mindestens 36 Tote bei Busunfall in Mexiko

Zu Beginn der Karwoche sind in Mexiko mindestens 36 Menschen bei einem Busunglück ums Leben gekommen. Ihr Fernbus rammte am Sonntag im östlichen Bundesstaat Veracruz einen geparkten Lastwagen und ging in Flammen auf, wie die Regierung in der Regionalhauptstadt Xalapa mitteilte. Vier Menschen wurden verletzt.

Der Gouverneur von Veracruz, Javier Duarte, sagte im Fernsehsender Milenio, der Lastwagen sei auf einer Schnellstraße gestanden, als der Bus ihn von hinten rammte. Zusätzlich zu dem Unfall habe der Bus Feuer gefangen. "Das macht es schwerer, die Leichen zu identifizieren." Auf Fernsehbildern war der nahezu vollständig abgebrannte Bus zu sehen.

Nachdem zuvor von 33 Toten gesprochen wurde, gab Regierungssprecher Alberto Silva die Zahl der Todesopfer mit 36 an. Vier Menschen wurden verletzt. Sie befanden sich in einem stabilen Zustand im Krankenhaus. Mexikos Präsident Enrique Pena Nieto sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus.

Der Lastwagen sei schlecht geparkt gewesen, erklärte die Regierung von Veracruz unter Berufung auf die Bundespolizei. Die Staatsanwaltschaft werde den Unfall untersuchen. Der Bus war auf dem Weg von der südöstlichen Stadt Villahermosa im Bundesstaat Tabasco in die Hauptstadt Mexiko-Stadt.

Der Unfall ereignete sich am frühen Nachmittag - ausgerechnet zu Beginn der "Semana Santa", der Woche vor Ostern, in der viele Mexikaner verreisen. Die Karwoche ist im katholisch geprägten Mexiko von großer Bedeutung.

(Quelle: S24)

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