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Mindestens drei Tote bei Bombenanschlag in Indien

Bei einem Bombenanschlag sind im unruhigen nordostindischen Unionsstaat Manipur am Sonntag mindestens drei Menschen getötet worden. Weitere vier Menschen seien bei dem Attentat in der regionalen Hauptstadt Imphal verletzt worden, teilte die Polizei mit. Demnach war der selbst gebaute Sprengsatz in der Nähe eines Busdepots versteckt.

In der Region an der Grenze zu Myanmar sind verschiedene Gruppierungen aktiv, die Unabhängigkeit von Indien fordern. Seit Jahrzehnten gibt es immer wieder Anschläge. Erst am vergangenen Montag wurden durch die Explosion einer Bombe ein Mensch getötet und fünf weitere verletzt. Zu der Tat vom Sonntag bekannte sich zunächst keine der Gruppen.

In dem Konflikt wurden nach offiziellen indischen Angaben seit der Unabhängigkeit des Landes von Großbritannien im Jahr 1947 mindestens 50.000 Menschen getötet. Betroffen von der Gewalt sind sechs der sieben nordöstlichen Unionsstaaten. Die nach Unabhängigkeit strebenden Gruppen werfen der Regierung vor, die Region zu vernachlässigen.

(Quelle: S24)

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