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Mindestens fünf Tote bei Gefechten in Ostukraine

Schlagabtausch geht weiter, auf der Strecke bleiben die Zivilisten Salzburg24
Schlagabtausch geht weiter, auf der Strecke bleiben die Zivilisten

Auch nach einem Friedensappell von Papst Franziskus sind bei schwerem Beschuss in der Ostukraine mindestens fünf Menschen getötet worden. Drei Frauen seien bei Artilleriefeuer der ukrainischen Armee in der Stadt Horliwka nördlich von Donezk ums Leben gekommen, sagte der Sprecher der prorussischen Separatisten, Eduard Bassurin. Zudem seien vier Kinder verletzt worden. Eines liege im Koma.

Die ukrainische Militärführung berichtete von zwei getöteten Soldaten im Kriegsgebiet innerhalb von 24 Stunden. 13 Armeeangehörige seien verletzt worden, teilte Militärsprecher Andrej Lyssenko in Kiew mit.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko reiste in die Hafenstadt Mariupol, um sich ein Bild von der Lage im Donbass zu machen. Papst Franziskus hatte bei einem Besuch von Präsident Wladimir Putin am Vortag im Vatikan die Konfliktparteien zum Frieden ermahnt.

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bezeichnete die Lage im Donbass als besorgniserregend. Beobachter hätten Panzer und Geschütze auf beiden Seiten der Front gesehen, sagte Missionssprecher Michael Bociurkiw in Kiew. "Keine Seite hat ihre schweren Waffen von der Front abgezogen."

(Quelle: S24)

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