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Missbrauch auf Campingplatz

Kinder sollen Kinder missbraucht haben

Die Staatsanwaltschaft wird wohl diese Woche Anklage erheben
Die Staatsanwaltschaft wird in dem Fall wohl diese Woche Anklage erheben.

Nach der Missbrauchsserie auf einem Campingplatz im nordrhein-westfälischen Ort Lügde haben die Ermittler ihren Abschlussbericht offenbar an die Staatsanwaltschaft übergeben. Wie das "Westfalen-Blatt" berichtet, kam bei den Ermittlungen zutage, dass mehrere Opfer gezwungen wurden, ihrerseits andere Kinder sexuell zu missbrauchen.

Der Hauptbeschuldigte soll dem Bericht der Ermittler zufolge 28 Kinder missbraucht haben, sein Komplize 18. Wie die Zeitung weiter berichtet, waren einige Vergewaltigungsopfer noch kleine Kinder. Einer der beiden Männer soll zudem einige seiner Opfer auf dem Campingplatz gezwungen haben, ihrerseits andere Kinder zu missbrauchen. Dabei soll er sie angeleitet und gefilmt haben.

Missbrauchserie in Lüdge: Erste Fälle in 1990ern

Zu den frühesten Missbrauchsfällen des Hauptbeschuldigten soll es bereits in den 1990er-Jahren gekommen sein. Sie sind inzwischen verjährt. Wie das "Westfalen-Blatt" weiter berichtet, wird die Staatsanwaltschaft Detmold aufgrund der jetzt vorgelegten Unterlagen voraussichtlich in dieser Woche erste Anklagen erheben.

(APA)

(Quelle: Apa/Ag.)

Aufgerufen am 27.05.2019 um 10:31 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/missbrauch-auf-campingplatz-in-luedge-kinder-sollen-kinder-missbraucht-haben-70163902

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