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NGO warnt

Illegale Jagd auf Haie und Rochen im Mittelmeer

WWF dokumentiert 60 Fälle

Der WWF weist anlässlich des Tags der Haie (14. Juli) auf die illegale Jagd auf Haie und Rochen im Mittelmeer hin. Über 60 Fälle trug die Naturschutzorganisation zusammen.

Weiße Haie, Makohaie, Riesenhaie, oder gefährdete Teufelsrochen: Diese Tiere werden laut WWF illegal im Mittelmeer gefangen, elf Staaten macht die NGO dafür verantwortlich. "Mehr als die Hälfte der 80 Hai- und Rochenarten im Mittelmeer sind bereits gefährdet, viele davon akut. Ungezügelte illegale Fischerei ist ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung, da Kontrollsysteme versagen und Gesetze schlecht oder gar nicht umgesetzt werden", teilt Simone Niedermüller, Meeresbiologin des WWF Österreich, in einer Aussendung mit.

Vom Aussterben bedro_tet in Griechen.jpg MECO
Dieser Riesenhai wurde offenbar als Beifang in Griechenland an Land gezogen. 

WWF: Jagd auf Haie und Rochen im Mittelmeer

Niedermüller fordert deshalb strengere Kontrollen von Fangflotten und Märkten sowie Verbesserungen im Fischerei-Management und wissenschaftlichen Monitoring. Neben illegaler Fischerei sei die Überfischung von Hai- und Rochenpopulationen die Hauptbedrohung. Einige Arten würden laut WWF direkt für den Verkauf gefangen. Beim Großteil der restlichen Spezies handelt es sich um Beifang, der sterbend zurück ins Meer geworfen oder illegal angelandet und verkauft werde.

(Quelle: SALZBURG24)

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