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Mitterlehner kritisiert Darabos nach Wechsel ins Burgenland

Mitterlehner kritisierte Darabos Salzburg24
Mitterlehner kritisierte Darabos

ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner hat Kritik am bisherigen SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos geübt. Dieser habe noch am Freitag von der Volkspartei eine Klarstellung in Sachen FPÖ gefordert, und dann am Montag selbst die Rolle des Landesrats im rot-blauen Burgenland übernommen. Darabos selbst sieht sich hingegen "als Bollwerk gegen die FPÖ" in der burgenländischen Landesregierung.

"Stimmig ist dieses Verhalten nicht", so Mitterlehner in Richtung Darabos. Auch Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) fand die SPÖ vor dem Ministerrat nach rot-blau im Burgenland "etwas unglaubwürdig".

Neo-Landesrat Darabos sieht sich "durchaus auch als Bollwerk gegen die FPÖ" in der burgenländischen Landesregierung, damit es keine Beschlüsse in die falsche Richtung gebe. Das erklärte der scheidende Bundesgeschäftsführer der SPÖ am Dienstag im Interview mit dem Ö1-"Mittagsjournal". Darabos erinnerte daran, dass er sogar von den Freiheitskämpfern Auszeichnungen für sein antifaschistisches Engagement erhalten habe. Bei der FPÖ Burgenland handle es sich aber um keine rechtsextreme Partei sondern um eine, mit der man einen sachlichen Pakt schließen könne. Im Bund steht Darabos hingegen zum Parteibeschluss gegen Rot-Blau. Denn dort gebe es eben "Ausreißer auf rechtsextremer Ebene".

Als Sprungbrett zum Landeshauptmann-Posten sieht Darabos seinen Wechsel ins Burgenland nicht. Diese Frage stelle sich überhaupt nicht. Hans Niessl sei Landeshauptmann und werde das auch die kommenden Jahre bleiben.

(Quelle: S24)

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