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Montserrat Caballe akzeptiert Steuerstrafe

Soll 500.000 Euro am Steuern hinterzogen haben Salzburg24
Soll 500.000 Euro am Steuern hinterzogen haben

Die spanische Sopranistin Montserrat Caballe hat nach Medienberichten in einem Steuerverfahren eine Haftstrafe von sechs Monaten und eine Geldstrafe von rund 240.000 Euro akzeptiert. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Efe und der Sender Catalunya Radio am Dienstag berichteten, sieht dies ein Übereinkommen der 81-jährigen Diva mit der Staatsanwaltschaft und dem Finanzamt vor.

Die Vereinbarung muss noch von einem Richter akzeptiert werden. Der Musikerin bliebe damit ein Prozess erspart. Freiheitsstrafen von unter zwei Jahren werden in Spanien normalerweise zur Bewährung ausgesetzt, sofern keine Vorstrafen vorliegen.

Die Staatsanwaltschaft hatte der Sängerin zur Last gelegt, dem Finanzamt im Jahr 2010 Steuern in Höhe von rund 500.000 Euro vorenthalten zu haben. Caballe habe den Pyrenäen-Kleinstaat Andorra als ihren Wohnsitz angegeben, in Wirklichkeit aber in Barcelona gelebt.

Die Musikerin hatte bei einer Vernehmung durch einen Ermittlungsrichter einen Steuerbetrug bestritten und ausgesagt, in dieser Zeit wirklich in Andorra gewohnt zu haben. Dennoch zahlte sie die angeblich hinterzogenen Steuern mittlerweile nach. Dies dürfte den Weg zu dem jetzt geschlossenen Übereinkommen freigemacht haben.

(Quelle: S24)

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