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Mutmaßlicher Terror-Verbindungen: Türkei entließ 259 Beamte

Erdogan wirft der HDP vor, Verbindung zu der Partei PKK zu unterhalten APA (dpa/Archiv)
Erdogan wirft der HDP vor, Verbindung zu der Partei PKK zu unterhalten

Die Türkei hat 259 Beamte wegen mutmaßlicher Terror-Verbindungen und unpassenden Verhaltens entlassen. Betroffen sind die gewählten "Mukhtars", die auf unterster Ebene für die Verwaltung zuständig sind und in Dörfern und Bezirken Einfluss besitzen. Das Innenministerium nannte am Montag keine Einzelheiten zu den Vorwürfen und gab auch nicht bekannt, welchen Regionen betroffen seien.

Die pro-kurdische Oppositionspartei HDP nannte die Maßnahme einen Versuch der Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan, im kurdischen Südosten den Einfluss seiner AK-Partei zu verstärken. Erdogan wirft der HDP vor, Verbindung zur verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK zu unterhalten. Sie weist die Vorwürfe zurück. Nach dem gescheiterten Putsch 2016 hat die türkische Regierung Zehntausende Beamte und Staatsbedienstete festgenommen oder entlassen.

(APA/ag.)

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