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Mutmaßlicher Terroranschlag: Acht Tote in New York

Ein Klein-Lkw hat in New York mehrere Menschen umgefahren. APA/AP Photo/Bebeto Matthews
Ein Klein-Lkw hat in New York mehrere Menschen umgefahren.

Ein Kleinlaster fuhr am Dienstag im New Yorker Stadtteil Manhattan über einen Radweg und rammte mehrere Menschen sowie ein Auto. Die Attacke hat acht Todesopfer gefordert. Die Ermittler gehen von einem "terroristischen Akt" aus.

Der Fahrer des Fahrzeugs sei anschließend ausgestiegen und habe mit Waffenattrappen hantiert. Er wurde von der Polizei angeschossen und anschließend festgenommen, berichteten die Behörden weiter. Der weiße Kleinlaster sei auf einen Fußgänger- und Fahrradweg im Süden Manhattans gefahren und habe mehrere Menschen überfahren, teilte die Polizei am Dienstag auf Twitter mit.

Acht Menschen getötet

Das Fahrzeug sei weitergefahren, habe ein anderes Auto gerammt und sei dann zum Stehen gekommen. Der Fahrer sei aus dem Pick-up-Truck ausgestiegen, habe mit einer Attrappe den Gebrauch einer Schusswaffe vorgetäuscht und sei dann von der Polizei angeschossen worden. Wie viele Menschen ums Leben kamen und verletzt wurden, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Der Sender CNN berichtete von acht Toten.

Terroranschlag in New York Salzburg24
Terroranschlag in New York

Fahrer verhaftet

Der Fahrer sei in Gewahrsam genommen worden, es werde nach niemand anderem mehr gefahndet. Aus Regierungskreisen hieß es, die US-Behörden würden den Vorfall als "Terroranschlag" ansehen.

Straßenblock nahe World Trade Center gesperrt

Der Vorfall ereignete sich direkt neben einer High School ganz im Westen Manhattans in der Nähe des World Trade Centers. Der Straßenblock wurde abgesperrt, Polizei und Feuerwehr waren vor Ort, Hubschrauber kreisten über der Gegend. Dutzende Schüler der Schule und Schaulustige standen an den Absperrungen. Auf den Straßen stauten sich tausende von Fahrzeugen.

Zeuge hörte Schüsse

Ein Zeuge sagte dem Sender ABC Channel 7, ein weißer Pickup-Truck sei mit hoher Geschwindigkeit über den Radweg gefahren und habe mehrere Personen erfasst. Einige Körper seien anschließend auf dem Boden gelegen. Er habe dann neun oder zehn Schüsse gehört, wisse aber nicht, aus welcher Richtung sie gekommen seien.

Offenbar Einzeltäter

Andrew Cuomo, Gouverneur des US-Staates New York, sagte, es handle sich offenbar um einen Einzeltäter. Es gebe keine Hinweise auf eine weitere Bedrohung. Der festgenommene Mann sei ein 29-Jähriger, berichtete der New Yorker Polizeichef James P. O'Neill. Seine Identität oder weitere Angaben zu seiner Person würden zunächst nicht bekanntgegeben.

Schulbus gerammt und mit Paintballgewehr ausgestiegen

Der Täter habe einen Schulbus gerammt und sei dann aus dem Fahrzeug gestiegen. Er habe dabei ein Paintballgewehr und ein Luftgewehr in der Hand gehabt. Der Mann sei daraufhin von einem uniformierten Polizisten in den Bauch geschossen worden. Die Behörden dankten in der Pressekonferenz mehrfach dem nicht namentlich genannten Polizisten, der "weiteres Blutvergießen verhindert" habe.

Polizeichef: "Werten Tat als Terrorangriff"

Auf eine Journalistenfrage, ob der Täter "Allahu Akbar" ("Gott ist größer" auf Arabisch) gerufen habe, antwortete der Polizeichef, der Mann habe "eine Aussage gemacht, die konsistent damit war, die Tat als Terrorangriff zu werten".

Acht Tote, elf Verletzte

Sechs der Opfer seien auf der Stelle gestorben, sagte Feuerwehrchef Daniel Nigro. Zwei weitere seien bei ihrer Ankunft im Spital für tot erklärt worden. Elf Personen wurden mit nicht-lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, berichtete er.

(APA/ag.)

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(Quelle: S24)

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