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Nach Attacke - Suche nach Steirer weiter erfolglos

Ein Selbstmord wird nicht mehr ausgeschlossen Salzburg24
Ein Selbstmord wird nicht mehr ausgeschlossen

Die Suche nach einem 51 Jahre alten Oststeirer, der am vergangenen Mittwoch bei Feldbach zwei Kinder, deren Mutter und einen Nachbarn attackiert und teils schwer verletzt hat, ist am Wochenende intensiv fortgesetzt worden, allerdings ohne Erfolg. Der Mann ist spurlos verschwunden, die Polizei schließt mittlerweile auch einen Selbstmord des Täters nicht mehr aus.

Dem fünfjährigen Mädchen, das bei der Attacke mit einer Morgenstern-artigen Waffe schwere Kopfverletzungen erlitten hatte, ging es am Sonntag bereits etwas besser. Ihre zwei Jahre ältere Schwester ist ja bereits wieder zuhause. Die Mutter der beiden Mädchen hatte bei der Attacke Kopf- und Gesichtsverletzungen erlitten, ein anderer Nachbar trug eine Stichwunde davon.

Nach der Attacke versteckte der Mann die Waffe bei sich zuhause und flüchtete zu Fuß. Für Bezirkspolizeikommandant Herbert Karner ist mittlerweile auch Selbstmord nicht mehr auszuschließen. Er erklärte gegenüber dem ORF: "Es kann sein, dass er die Gewichtigkeit seiner Tat eingesehen und Selbstmord begangen hat. Ansonsten hat er eventuell eine Flucht vorbereitet, aber wir wissen nicht, in welche Richtung es gehen sollte. Er hat kein Fahrzeug dabei, keine Dokumente, kein Geld und nur normale Kleidung an."

Verstärkte Streifentätigkeit in der Umgebung sollte der Bevölkerung ein Gefühl der Sicherheit geben, sie wurde aber weiterhin gebeten, aufmerksam zu sein. Der Mann trägt auf der Flucht vermutlich ein weißes T-Shirt mit Kragen sowie eine grüne oder graue Hose. Er hat kurzes blondes bis braunes Haar, blaue Augen und ist etwa 1,75 Meter groß. Ob er bewaffnet ist, war nicht bekannt.

(Quelle: S24)

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