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Nach Brand im Gleinalmtunnel: Wrackbergung verzögert sich

Das Schwertransporter-Wrack befindet weiterhin im Tunnel APA
Das Schwertransporter-Wrack befindet weiterhin im Tunnel

Die Bergung des ausgebrannten Schwertransporter-Wracks aus dem Gleinalmtunnel in der Steiermark verzögert sich weiter. Laut Asfinag wurde Mittwochmittag immer noch an den Achsen des schwerbeschädigten Fahrzeugs geschweißt. Der Transport in Richtung Tunnel-Nordportal werde daher nicht vor 17 Uhr beginnen. Damit verschiebt sich die Bergung wohl in die Nachtstunden.

Ursprünglich hätte der Abtransport des Schwerfahrzeuges mit Kranaufbau schon am Dienstag erfolgen sollen. Dazu wurden die Räder des Vehikels entfernt. Mit Luftpolstern sollte es gehoben werden, um es fahrtüchtig machen zu können. Das Herausholen des Wracks aus dem Tunnel ist eine diffizile Angelegenheit: Bis zum Scheitelpunkt etwa in der Mitte des 8.320 Meter langen Tunnels muss das Wrack gezogen und danach gebremst werden, bevor es aus dem Nordportal gebracht werden kann.

Brand in Gleinalmtunnel sorgt für Großeinsatz

Der Brand des Schwertransporters mit Kranaufsatz hatte am frühen Freitagnachmittag für einen Großeinsatz der Rettungskräfte gesorgt. 81 Personen mussten sich aus dem Tunnel retten, teilweise schafften sie das über die Fluchtschächte in den alten Bestandstunnel, der seit der Fertigstellung der neuen Röhre 2017 saniert wird.

(APA)

(Quelle: S24)

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