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Nach Erdbeben in Italien: Erste Plünderer verhaftet, Nachbeben erschüttert Region erneut

Die Zerstörung in der Region ist enorm. AP Photo/Alessandra Tarantino
Die Zerstörung in der Region ist enorm.

Der Ort Amatrice - Epizentrum des schwereren Erdbebens in Mittelitalien - ist am Freitag in der Früh erneut von starken Nachbeben erschüttert worden. Vor dem Erdstoß um 6.36 Uhr, dessen Magnitude der Zivilschutz vor Ort mit 4,8 angab, waren zwei etwas schwächere Beben registriert worden. Rettungseinheiten befürchten nun weitere Einstürze, die die Bergungsarbeiten erschweren würden. Indes wurden die ersten Plünderer verhaftet.

Die Polizei hat am Donnerstag in Amatrice einen Mann wegen Plünderung festgenommen. Er war dabei, in eine beschädigte Wohnung einzubrechen. Der vorbestrafte 45-Jährige wurde festgenommen. Er leistete Widerstand und verletzte einen Polizisten mit einem Schraubenzieher.

Plünderer in Erdbebengebiet unterwegs

Aus Angst vor Plünderungen wollen viele Obdachlose im Erdbebengebiet ihre Wohnungen nicht verlassen. Viele von ihnen übernachteten in ihren Autos vor ihren beschädigten Häusern.

Mindestens 267 Tote und über 350 Verletzte bei Erdbeben

Zwei Tage nach dem verheerenden Erdbeben in der Nacht auf Mittwoch schwinden in Amatrice die Hoffnungen, weitere Menschen lebend bergen zu können. Bei dem verheerendsten Erdbeben in der jüngeren Geschichte Italiens sind laut derzeitigem Stand 267 Menschen ums Leben gekommen und weitere 365 verletzt worden. Die Zahl der Todesopfer könnte nach Angaben des Zivilschutzes noch steigen. In mehreren Ortschaften in Zentralitalien wurden zudem jahrhundertealte kulturhistorische Bauwerke beschädigt oder zerstört.

(APA)

(Quelle: S24)

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