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Nach Flüchtlingstragödie auf A4: Mikl-Leitner denkt nicht an Rücktritt

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) denkt nicht an Rücktritt. Es mache sie "betroffen, dass man angesichts dieser Tragödie wieder einmal versucht, die Schuld bei der Innenministerin zu suchen", sagte sie in der "ZiB2" zur Rücktrittsaufforderung durch "Asyl in Not". Schuld für das Flüchtlingsdrama auf der Ostautobahn hätten die Terroristen, vor denen die Menschen flüchten, und Schlepper. Soll Mikl-Leitner eurer Meinung nach zurücktreten?

Mikl-Leitner will Verantwortung nicht abgeben

Auch angesichts der Rückzugsaufforderungen aus der Wiener SPÖ hat die Ministerin "keine einzige Sekunde daran gedacht, diese Verantwortung abzugeben. Ich bin an schönen, aber auch an schlimmen Tagen wie heute gerne Innenministerin", sagte sie am Donnerstag. Auf die Frage, ob sie alles richtig gemacht habe, verwies Mikl-Leitner darauf, dass ihr Team im Ministerium, die Verwaltung und die Exekutive seit Monaten angesichts der Flüchtlingsströme "schier Unmenschliches leisten".

Bischof fordert letzte Ruhestätte für Flüchtlinge

In einer Aussendung hat sich der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker "tief erschüttert" von der Flüchtlingstragödie gezeigt. Er plädierte dafür, den "Toten von Parndorf" in "würdiger Weise und in ihrer religiösen Tradition eine letzte Ruhestätte" zu geben - und wenn möglich ihre Angehörigen auszuforschen und einzuladen.

(APA)

(Quelle: S24)

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