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Nach Gasexplosion: Ermittlungen wegen fahrlässiger Gemeingefährdung

Die Explosion erstreckte sich auf eine Fläche von 100 mal 100 Metern. APA/ORF/Rohrhofer
Die Explosion erstreckte sich auf eine Fläche von 100 mal 100 Metern.

Nach der Explosion in der Erdgasstation Baumgarten (Bezirk Gänserndorf) mit einem Toten und 21 Verletzten ermittelt die Staatsanwaltschaft Korneuburg wegen fahrlässiger Gemeingefährdung. Zudem sei ein Sachverständiger bestellt worden, der laut Christian Pawle, Sprecher der Anklagebehörde, am Dienstag auch am Ort des Geschehens war. Für ein Gutachten sei eine Frist von acht Wochen gesetzt worden.

Ermittelt werde vorerst gegen unbekannte Täter, teilte Pawle am Freitag auf Anfrage mit. In dem Fall warte die Staatsanwaltschaft außerdem auf erste Berichterstattung und Ergebnisse der Erhebungen des Landeskriminalamtes Niederösterreich.

Filterklappe soll Unglück ausgelöst haben

Laut Gas Connect Austria GmbH (GCA) dürfte der Unfall am Dienstag in der Früh von einem neu installierten Filterseparator ausgegangen sein. Diesbezügliche Hinweise hätten sich im Rahmen der Untersuchungen verdichtet.

Die ermittelnden Behörden gehen laut dem Unternehmen davon aus, "dass die Verschlusskappe des Filterseparators das Unglück verursacht hat. Diese hatte sich gelöst und schlug mit großer Wucht gegen einen anderen Anlagenteil und hat auch diesen beschädigt. In weiterer Folge hat sich das dabei ausströmende Gas entzündet, wodurch es an den zwei Austrittsstellen zu einem Gasbrand gekommen ist", beschrieb GCA den mutmaßlichen Hergang.

(APA)

(Quelle: S24)

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