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Nach Maurer-Urteil: Bereits 25.000 Euro für Crowdfunding-Initiative

Sigrid Mauer sammelt nun Spenden im Netz. APA/GEORG HOCHMUTH
Sigrid Mauer sammelt nun Spenden im Netz.

Innerhalb weniger Stunden sind bereits mehr als 25.000 Euro für einen "Rechtshilfefonds gegen Hass im Netz" gespendet worden. Das Crowdfunding war von Sigrid Maurer und dem Verein ZARA ins Leben worden. Mit dem Geld will man "Klagen finanzieren und Präzedenzfälle schaffen", sagte die ehemalige Grünen-Abgeordnete Maurer am Montag bei einer Pressekonferenz in Wien.

Maurer war von einem Besitzer eines Craft-Beer-Geschäftes in Wien erfolgreich wegen übler Nachrede geklagt worden. Zuvor hatte sie veröffentlicht, dass sie von diesem obszöne Facebook-Nachrichten bekommen hätte. Nach dem Urteil “haben mir weit über 1.000 Menschen geschrieben, dass sie mich unterstützen wollen”, sagte Maurer. “Auch spenden.” Nun wolle sie “dieses großzügige Angebot annehmen, aber nicht nur für mich sammeln, sondern auch für andere Betroffene."

100.000 Euro als Ziel

Das Crowdfunding erfolgt über die Plattform respekt.net. Das Ziel sind zunächst 50.000 Euro, mit denen im "worst case" eine etwaige Geldstrafe, Entschädigung und Verfahrenskosten, die gegen Maurer anfallen, abgedeckt würden. Insgesamt wird ein Ziel von 100.000 Euro angestrebt, damit soll der Ausbau der rechtlichen Beratung bei Hass im Netz und ein Fonds zur Finanzierung weiterer Klagen von Betroffenen unterstützt werden, hieß es.

(APA)

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 20.04.2021 um 11:35 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/nach-maurer-urteil-bereits-25-000-euro-fuer-crowdfunding-initiative-60412042

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