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Nach Vulkanausbruch auf Hawaii weitere Risse in Erdoberfläche

Nach einem Vulkanausbruch auf Hawaii haben sich zwei weitere Risse in der Erdoberfläche aufgetan. Zwar habe der Austritt von Lava durch die Brüche im Boden nachgelassen, es gelangten aber weiter gefährliche Gase an die Erdoberfläche, teilte die Zivilschutzbehörde am Montagabend (Ortszeit) auf ihrer Webseite mit.

Mindestens 35 Gebäude seien außerdem seit der Eruption des Kilauea von Lavaströmen zerstört worden, davon 26 Häuser in einem Wohngebiet östlich des Vulkans auf Hawaiis größter Insel Big Island. Angaben zu Verletzten oder anderweitigen Schäden gab es zunächst nicht.

Vulkanausbruch seit Donnerstag

Der Ausbruch des Kilauea hatte nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS am 30. April begonnen. Am Donnerstag waren durch einen ersten Riss erstmals Lava, Rauch und Asche ausgetreten. Es gab mehrere Erdbeben, die leichtere Schäden an Straßen auf Big Island verursachten und vorübergehend für Stromausfälle sorgten. Bereits am Donnerstag hatten rund 1.700 Menschen im Osten von Big Island auf Geheiß der Zivilschutzbehörde ihre Häuser verlassen.

Unterirdische Risse durch Lava auf Hawaii

Auf der zu den USA gehörenden Inselgruppe liegen gleich mehrere Vulkane, der Kilauea ist einer der aktivsten der Welt. Brechen die für Hawaii typischen Schildvulkane aus, kann Lava nicht nur aus dem Krater fließen, sondern auch durch unterirdische Risse an anderen Stellen an die Oberfläche treten.

(APA)

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 23.07.2019 um 12:26 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/nach-vulkanausbruch-auf-hawaii-weitere-risse-in-erdoberflaeche-58303105

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