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Nachbarn getötet - Verabschiedung des ersten Opfers in Stiwoll

Das Polizeiaufgebot in Stiwoll ist enorm. APA/Elmar Gubisch
Das Polizeiaufgebot in Stiwoll ist enorm.

Rund 150 Trauergäste haben am Samstag in der Stiwoller Kirche nahe Graz von jenem 64-jährigen Mann Abschied genommen, der vergangenen Sonntag durch mehrere Schüsse getötet wurde. Da sich der verdächtige Friedrich F., der Nachbar des Opfers, immer noch auf der Flucht befand, wurde die Verabschiedung unter strengen Sicherheitsvorkehrungen organisiert: Polizisten beschützten die Trauernden.

Viele Dorfbewohner aus der 730-Seelen-Gemeinde waren zur Messe gekommen. Beamte in Uniform und mit Sturmgewehren gewaffnet säumten die Umgebung, sie versuchten aber, sich nicht zu aufdringlich ins Bild zu rücken.

Großes Polizeiaufgebot bei Trauerfeier in Stiwoll

Die schweren Panzerfahrzeuge der Einsatzkräfte parkten etwas abseits. Zudem mischten sich Beamten in Zivilkleidung unter die Menge. Eine Sicherheitsmaßnahme, wenngleich die Polizei nicht davon ausging, dass der Verdächtige zur Trauerfeier plötzlich auftauchen würde. Kontrollen bei den Zufahrten fanden statt und man blieb "sensibel für ungewöhnliche Beobachtungen", schilderte Polizeisprecher Markus Lamb.

Die Verabschiedung des zweiten Todesopfers, eine 55-jährige Frau, soll kommende Woche stattfinden. Ein drittes von den Schüssen getroffenes Opfer, eine 68-Jährige, überlebte mit schweren Verletzungen.

(APA)

(Quelle: S24)

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