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Nach Lichterfest

Neu Delhi weiter von Smog geplagt

Dicke Luft in indischer Hauptstadt

Dicke Luft in Neu Delhi: Die Metropolregion rund um die indische Hauptstadt war am Sonntag den dritten Tag in Folge in grauen und stinkigen Smog gehüllt.

Wie Medien berichteten, mischte sich Rauch von zahllosen Stoppelfeldern, die die Bauern der Umgebung abgebrannt hatten, in die ohnehin schon schwer belastete Luft. Zuvor hatten die zahllosen Feuerwerke, die trotz Verbots zum hinduistischen Lichterfest Diwali am Donnerstag abgebrannt worden waren, die Lage verschlechtert.

Inder von Smog geplagt

Besserung war zunächst nicht in Sicht. Die Feinstaubbelastung in der Hauptstadtregion lag am Sonntag etwa sechs bis sieben Mal über den von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Grenzwerten. Am schlimmsten war die Luftbelastung nach einem Bericht des Senders NDTV in der Vorstadt Gurugram. Experten warnten vor der doppelten Gefahr für die Menschen durch Smog und Corona-Pandemie. "Covid greift die Lungen an, Luftverschmutzung verursacht Entzündungen, und so werden die Lungen doppelt gestresst", sagte Randeep Guleria, Direktor eines medizinwissenschaftlichen Institutes, dem Sender.

Neu Delhi lässt Straßen mit Wasser besprühen

Die Regierung der Hauptstadtregion ließ die Arbeit an 90 Baustellen unterbrechen und setzte 114 Tankwagen ein, um die staubtrockenen Straßen zu besprühen, wie Umweltminister Gopal Rai sagte. Nach seinen Worten wurden seit dem Diwali-Fest täglich 3.000 bis 4.000 Fälle von abgebrannten Stoppelfeldern aus den benachbarten Bundesstaaten Punjab und Haryana gemeldet.

(Quelle: APA)

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