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Neues Massaker im Ost-Kongo

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind 16 Menschen vermutlich von ugandischen Islamisten getötet worden. Die Gruppe habe die Bewohner des Dorfs Musuku mit Äxten, Messern, Macheten und auch Pistolen überfallen, berichtete ein Augenzeuge am Dienstag.

Der traditionelle Ortsvorsteher Remy Paluku Lumande bestätigte den Überfall der militanten Islamisten. Die Opferzahl wird vermutlich noch weiter steigen, da die Kämpfer oft auf dem Rückzug in ihre Verstecke weiter Gräueltaten verübten.

Musuku liegt rund 28 Kilometer von Beni entfernt, wo mutmaßliche Kämpfer der Islamistentruppe ADF ("Verbündete Demokratische Kräfte") schon am Samstag 36 Menschen getötet haben. Die ADF terrorisiert die Grenzregion zwischen dem Kongo und Uganda bereits seit Mitte der 90er-Jahre. Seit Oktober hat sie bereits mehr als 250 Menschen in der Region Beni getötet. Die sunnitischen Extremisten haben nach Angaben der Vereinten Nationen Verbindungen zur somalischen Terrorgruppe Al-Shabaab.

(Quelle: S24)

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