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Autopsie angeordnet

Tödlicher Hai-Angriff vor Neukaledonien

Stand-Up-Paddler treibt leblos auf Brett

20201210_PD14565.HR.jpg AFP/MICHELE SPATARI
Seit Jahresbeginn wurden bereits mehrere Hai-Angriffe vor der Küste des französischen Überseegebiets im Pazifik gemeldet. (SYMBOLBILD)

Vor der Küste Neukaledoniens ist ein Stand-Up-Paddler vermutlich durch einen Hai-Angriff ums Leben gekommen.

Ein Segler fand den 53-Jährigen am Samstagabend leblos auf seinem Brett treibend nahe des Strandes von Nouméa, wie die Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilte. Derzeit gehen die Ermittler nach eigenen Angaben von einer Hai-Attacke aus, eine Autopsie soll Klarheit bringen. Laut einem Medienbericht wurden am Knie des Mannes Bisswunden festgestellt.

Mehrere Hai-Angriffe seit Jahresbeginn

Seit Jahresbeginn wurden bereits mehrere Hai-Angriffe vor der Küste des französischen Überseegebiets im Pazifik gemeldet. Im Februar war ein 57-Jähriger nahe der Insel Maître von einem Tigerhai getötet worden, der Zeugen zufolge vier Meter lang war.

Menschen verschwunden: Weitere Hai-Attacken?

Den Behörden zufolge könnte auch das Verschwinden eines Schwimmers und eines Seglers Anfang des Jahres auf Hai-Angriffe zurückzuführen sein. Die Behörden geben regelmäßig Hai-Warnungen heraus. Im vergangenen Monat wurden zudem auf Anordnung der Behörden 24 besonders große oder aggressive Tiger- und Bullenhaie getötet.

(Quelle: Apa/Afp)

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