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Neun Österreich-Premieren bei der Sommerszene Salzburg

Für die Szene Salzburg gibt es erfreuliche Nachrichten: Die EU unterstützt nach dem abgelaufenen Projekt "Performing Europe" ab heuer erneut ein mehrjähriges Kooperationsprojekt, dieses Mal mit einer Fördersumme von zwei Millionen Euro. "Performing Europe 2020" bietet über 40 Künstlern und Gruppen aus Europa verschiedenste Aufführungsmöglichkeiten.

Das Programm ist ein Projekt des 1999 von der Szene Salzburg ins Leben gerufenen Netzwerks apap, das im Bereich von zeitgenössischem Tanz und Performance Austausch schafft. Die EU förderte bisher über zehn Projekte des Netzwerks. "Es soll eine Brücke zwischen der europäischen und der arabischen Tanzwelt geschlagen werden. 'Performing Europe 2020' hat aber gleichzeitig starke Bezüge zu Salzburg als Lebensraum und Möglichkeitsform", erklärte Angela Glechner, Intendantin der Sommerszene, beim Pressegespräch am Donnerstag.

Mit insgesamt 14 Produktionen, davon neun Österreich-Premieren und eine Uraufführung, startet die Sommerszene Salzburg am 21. Juni in ein zwölftägiges Programm. Das Festival beginnt mit der Performance "Gala" von Jérome Bel, bei dem 20 Mitwirkende, überwiegend nicht ausgebildete Tänzer, ein Spiegelbild der Gesellschaft auf der Bühne darstellen sollen. Bel inszeniert diese Performance in verschiedenen Städten Europas und arbeitet mit starkem Bezug auf die jeweilige Stadt. 

Die interaktive Performance "Home Sweet Home" des britischen Künstlerkollektivs "Subject_to_change" lässt die Salzburger selbst zu agierenden Künstlern werden. Fünf Tage lang soll in den Kavernen in Salzburg ein Modellsalzburg entstehen, an dem das Publikum selbst mitbaut. Das Projekt findet erstmals in Österreich statt. Weitere Österreichpremieren sind die Performances "Black Marrow" der Isländerin Erna Omarsdottir und Allesandro Sciarronis "Aurora", eine Choreografie rund um die paralympische Disziplin Goalball.

Das Festival findet an verschiedenen Schauplätzen in Salzburg statt. So präsentiert Philipp Gehmacher beispielsweise seine Performance "My shapes, your words, their grey" im Museum der Moderne auf dem Mönchsberg. Das SEAD Salzburg zeigt eine Doppelperformance in der ARGEkultur und die Uraufführung des Wiener Choreografen Willi Donner "everyone" findet an mehreren Schauplätzen in Salzburg statt. Weitere Schauplätze sind das Republic, das Toihaus und der Unipark Nonntal.

(Quelle: S24)

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