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"Showcar-Modell"

"Niki-Lauda-Rennwagen" in Italien beschlagnahmt

Historischer F1-Boliden von Ferrari nachgebaut

Fahrzeug bei Routinekontrolle an Schweizer Grenze entdeckt
Bei einer Routinekontrolle eines Transportfahrzeugs, das in Richtung Schweiz unterwegs gewesen ist, hat die italienische Grenzpolizei in Ponte Chiasso einen gefälschten Nachbau eines historischen F1-Boliden von Ferrari entdeckt, der von Niki Lauda gefahren worden ist. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen Simulator handelte.

Bei einer Routinekontrolle eines Transportfahrzeugs, das in Richtung Schweiz unterwegs gewesen ist, hat die italienische Grenzpolizei in Ponte Chiasso einen gefälschten Nachbau eines historischen F1-Boliden von Ferrari entdeckt, der von Niki Lauda gefahren wurde.

Das berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA am Dienstag. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen Simulator handelte.

Misstrauische Grenzpolizisten 

Das Fahrzeug wurde an der Grenze kontrolliert, weil in den Zollpapieren die Ware als "Showcar-Modell aus Fiberglas" beschrieben und der Wert als sehr gering deklariert worden war. Das - und auch der Beruf des Exporteurs, der laut Medienberichten hauptsächlich im Bausektor tätig war - weckte bei den Grenzpolizisten den Verdacht eines möglichen Verstoßes gegen die Rechtsvorschriften.

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Niki Lauda im F1-Boliden von Ferrari. (ARCHIVBILD von 1975).

Anzeige wegen Fälschung

Die Beamten der Zollbehörde und der Guardia di Finanza (Finanzpolizei) stellten bei der Kontrolle schließlich fest, dass es sich bei dem Gefährt um einen Simulator handelte, dessen Eigenschaften jenen eines Ferraris sehr ähnlich sind. Jedoch soll es sich um kein Original aus der berühmten Sportwagen-Manufaktur handeln. Daher wurde der Exporteur wegen Fälschung und Verkauf von Industrieerzeugnissen mit falschen Kennzeichnungen angezeigt und der Bolide beschlagnahmt.

(Quelle: APA)

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