Jetzt Live
Startseite Welt
Welt

NÖ Gemeinderatswahlen 2015

Noch 17 Jahre sind die jüngsten ÖVP-Kandidaten, die bei den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich am 25. Jänner 2015 ins Rennen gehen. Beide werden erst Anfang des kommenden Jahres 18. Die älteste Kandidatin ist Parteiangaben zufolge seit wenigen Tagen 90. Es gebe "Breite und Vielfalt", strich Landesgeschäftsführer Gerhard Karner etwa ein Monat vor den 570 Urnengängen einmal mehr heraus.

In Traiskirchen (Bezirk Baden) findet sich mit Selina Rollett die absolut Jüngste auf einer ÖVP-Liste. Sie wird erst zwei Tage vor dem Wahltag 18. Bereits am 3. Jänner erreicht Mathias Stummer aus Niederhollabrunn (Bezirk Korneuburg) die Volljährigkeit. Als älteste Kandidatin tritt Elisabeth Skarabela in Mödling für die Volkspartei an. Sie hat am 18. Dezember den "90er" gefeiert.

Längst dienender schwarzer Bürgermeister im Bundesland ist Karl Latschenberger. Er fungiert in Biberbach (Bezirk Amstetten) bereits seit 28. Februar 1984 - fast 31 Jahre lang - als Ortschef. Ältester ÖVP-Bürgermeister ist Horst Schöttner (74) aus Semmering (Bezirk Neunkirchen). Als jüngster in dieser Kategorie ist Gustav Glöckler (32) aus Wöllersdorf-Steinabrückl (Bezirk Wiener Neustadt) vermerkt. Die derzeit jüngsten ÖVP-Gemeinderäte sind die 1991 geborenen Ilse Jahn in Pressbaum (Bezirk Wien-Umgebung) und Lukas Grabner in Maria-Lanzendorf (Bezirk Wien-Umgebung).

Die Landespartei gibt den Altersdurchschnitt ihrer Bürgermeister mit 54 Jahren an. Bei den amtierenden Gemeinderäten sind es 48, bei den etwa 19.000 Kandidaten für die anstehenden Kommunalwahlen 45 Jahre.

Für die SPÖ geht Andreas Beer als jüngster Stadtchef erstmals in eine Wahl. Der 29-Jährige ist seit Herbst 2012 Bürgermeister in Gmünd. Jüngster sozialdemokratischer Spitzenkandidat ist er freilich nicht. Diese Position nimmt Peter Führer, Jahrgang 1986, in St. Georgen am Ybbsfelde (Bezirk Amstetten) ein.

In 53 der 559 Gemeinden, in denen die SPÖ antritt, stehen laut dem Gemeindevertreterverband (GVV) Frauen an erster Stelle. Keine roten Kandidaturen gibt es in Höflein (Bezirk Bruck a.d. Leitha), Aderklaa, Glinzendorf, in der einwohnermäßig kleinsten Gemeinde Niederösterreichs, Großhofen, in Mannsdorf a.d. Donau und Parbasdorf (Bezirk Gänserndorf), in Moorbad Harbach (Bezirk Gmünd), St. Corona am Wechsel (Bezirk Neunkirchen), Steinakirchen am Forst (Bezirk Scheibbs), Pfaffenschlag (Bezirk Waidhofen a.d. Thaya) sowie in Lichtenegg (Bezirk Wiener Neustadt).

Sieben derzeit noch aktive SPÖ-Bürgermeister werden sich am 25. Jänner nicht mehr der Wahl stellen: Robert Strasser in Bad Deutsch-Altenburg (Bezirk Bruck a.d. Leitha), Karl Prohaska in Amaliendorf-Aalfang (Bezirk Gmünd), Reinhard Österreicher in Schrems (Bezirk Gmünd), Josef Brunner in Achau (Bezirk Mödling), Günter Moraw in Pitten (Bezirk Neunkirchen), Franz Schmickl in Schwadorf (Bezirk Wien-Umgebung) sowie Kurt Cykel in Waidmannsfeld (Bezirk Wiener Neustadt).

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 18.04.2021 um 05:29 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/noe-gemeinderatswahlen-2015-46236910

Kommentare

Mehr zum Thema