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Nordkoreas Regime streitet Erkrankung Kims ab

Verbleib des Machthabers unklar Salzburg24
Verbleib des Machthabers unklar

Über den Verbleib des seit Wochen abwesenden Kim Jong-un herrscht auch nach dem Besuch von Vertrauten des nordkoreanischen Machthabers in Südkorea weiter Unklarheit. Der Sekretär der nordkoreanischen Arbeiterpartei, Kim Yang-gon, habe ihm erzählt, dass Kim "keine Probleme mit der Gesundheit" habe, sagte Südkoreas Vereinigungsminister Ryoo Kihl-jae am Sonntag im Fernsehen. 

Trotz der Erklärung blieb unklar, warum der Diktator seit Anfang September von der Bildfläche verschwunden ist. Ryoo hatte sich am Samstag mit Kim Yang-gon und anderen Mitgliedern einer hochrangigen Delegation aus Nordkorea am Rande der Asien-Spiele in Inchon getroffen. Dazu gehörte auch der Leiter des politischen Büros der Volksarmee, Hwang Pyong-so, der als inoffizielle Nummer Zwei hinter Kim gesehen wird. Die Nordkoreaner waren überraschend zur Teilnahme an der Abschlussfeier der Asien-Spiele nach Südkorea gereist.  

Nordkoreas Staatsfernsehen hatte zuletzt berichtet, Kim fühle sich unwohl, führe aber weiter das Land an. Die Abwesenheit des Diktators hatte Spekulationen über seinen Zustand und seine Machtstellung ausgelöst. Medien in Südkorea berichteten, Kim habe angesichts seines Übergewichts Probleme mit den Füßen und leide vermutlich unter Gicht. Zuletzt wurde der Diktator von Staatsmedien am 3. September in der Öffentlichkeit gezeigt.

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