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Notre Dame

Gefährliche Bleipartikel nach Brand

Bei dem Brand wurde Blei freigesetzt
Tests hätten ergeben, dass durch das Feuer in der Kirche Partikel des toxischen Metalls freigesetzt wurden.

Nach dem Großbrand von Notre-Dame hat die Pariser Polizei Anrainer der Kathedrale vor möglichen Bleipartikeln in Wohnungen und Büros gewarnt. Die Polizei riet den Anrainern am Samstag, Oberflächen feucht abzuwischen, da sich dort möglicherweise Staub mit Bleipartikeln durch den Großbrand vom 15. April gesammelt habe.

Tests hätten ergeben, dass durch das Feuer in der Kirche Partikel des toxischen Metalls freigesetzt wurden, das im Gerüst der Kirche sowie im eingestürzten Spitzturm verbaut war, teilte die Polizei mit. Ermittler fanden demnach Blei in Gegenden nahe des Gotteshauses. Öffentliche Bereiche im Umkreis, in denen Menschen Bleipartikeln ausgesetzt sein könnten, wurden geschlossen. Sie sollen erst wieder geöffnet werden, wenn die Werte wieder Normalniveau erreicht haben.

Eine große Gefahr bestehe aber nicht, da Bleivergiftungen in der Regel erst nach jahrelanger Aussetzung entstünden, hieß es. Bisher gab es keine Berichte über akute Bleivergiftungen nach dem Brand. Notre-Dame war durch das Feuer am 15. April schwer beschädigt worden. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron versprach, die Kathedrale innerhalb von fünf Jahren wieder aufzubauen.

(APA)

Aufgerufen am 20.05.2019 um 08:23 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/notre-dame-gefaehrliche-bleipartikel-nach-brand-69441961

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