Jetzt Live
Startseite Welt
Welt

Obama verbietet Ölbohrungen in Bucht in Alaska

Obama setzte sich für Fischerei und Tourismus ein Salzburg24
Obama setzte sich für Fischerei und Tourismus ein

Mit dem Verbot von Öl- und Gasbohrungen in der Bristol Bay in Alaska hat US-Präsident Barack Obama ein deutliches Zeichen gesetzt. Dies sei unerlässlich, um die Fischereiwirtschaft und den Tourismus rund um die Bucht zu schützen, erklärte Obama am Dienstag in einer Videoansprache. Mit seiner Entscheidung sind Öl- und Gasbohrungen in der Bristol Bay dauerhaft untersagt.

Bereits seit 2010 gab es für die Bristol Bay ein temporäres Verbot, nach Öl und Gas zu bohren. Der Erlass bezieht sich auf ein mehrere Millionen Hektar großes Gebiet. Die Bucht im Südwesten Alaskas ist für die Fischereiwirtschaft von enormer Bedeutung. Mehr als 40 Prozent der in den USA gefangenen Fische stammen von dort.

Die örtliche Fischereiindustrie erwirtschaftet nach Angaben des Weißen Hauses jährlich rund zwei Milliarden Dollar (1,6 Milliarden Euro) Umsatz. Die Bristol Bay ist auch ein beliebtes Reiseziel. Der jährliche Umsatz mit Tourismus- und Angelangeboten beläuft sich auf rund hundert Millionen Dollar.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 22.04.2021 um 03:51 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/obama-verbietet-oelbohrungen-in-bucht-in-alaska-46198783

Kommentare

Mehr zum Thema