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ÖBB sieht Sicherheit in Zügen bestmöglich gewährleistet

Auch nach einer Messerattacke will man die Sicherheit in Zügen fest im Griff haben. APA/Fohringer/Archiv
Auch nach einer Messerattacke will man die Sicherheit in Zügen fest im Griff haben.

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) sehen die Sicherheit in ihren Zügen bestmöglich gewährleistet. Nach Angaben von ÖBB-Pressesprecher Rene Zumtobel sind die Züge mit Notruftasten und Videokameras ausgerüstet, auch an den Bahnhöfen würden laufend Sicherheitskräfte aufgestockt. Bis Jahresende sollen es österreichweit über 500 sein.

Die Sicherheitsinfrastruktur in den Zügen habe sich bei der Messerattacke in Sulz (Bez. Feldkirch) am Dienstag bestens bewährt. Ein Passagier habe in dem ohne Begleitung fahrenden Zug per Notruftaste den Lokführer verständigt, dieser habe die Einsatzkräfte alarmiert. So konnte die Polizei unmittelbar nach der Einfahrt des Zugs in die Haltestelle bereit stehen und eingreifen, sagte der Pressesprecher. Es seien in diesen Zügen mehrere Kameras installiert, auf Anforderung werde dieses Material der Polizei zur Auswertung zur Verfügung gestellt, so auch im aktuellen Fall. Grundsätzlich habe man mit unbegleiteten Zügen gute Erfahrungen gemacht. In der Nacht fahre auch Sicherheitspersonal mit. Außerdem würden immer wieder Schwerpunktkontrollen durchgeführt, so Zumtobel.

210 Security-Mitarbeiter auf Österreichs Bahnhöfen

An Österreichs Bahnhöfen seien derzeit 210 Mitarbeiter speziell für die Überwachung der Sicherheit und der Abläufe im Einsatz, bis Jahresende sollen es mehr als 500 sein, etwa 30 in Vorarlberg. Gerade im Juli sei in Feldkirch ein neuer Standort eröffnet worden, von dem aus Streifendienste gefahren werden können. "So ist es möglich, zu allen Tages- und Nachtzeiten zu kontrollieren", erklärte Zumtobel. An vielen Bahnhöfen seien ebenfalls Videokameras eingerichtet, es sitze aber niemand vor einem Bildschirm. Das Geschehen werde aufgezeichnet und erst bei Bedarf gesichtet.

(APA)

Aufgerufen am 23.02.2019 um 07:24 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/oebb-sieht-sicherheit-in-zuegen-bestmoeglich-gewaehrleistet-53539129

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