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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. Der Überschuss im zweiten Quartal betrug 1,2 Prozent des BIP. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat hervor.

Weiterhin den höchsten Schuldenberg schleppt Griechenland mit 179,7 Prozent mit sich. Das ist auch mehr als vor einem Jahr - von April bis Juni 2017 waren es "nur" 176,1 Prozent des BIP.

Über der 100-Prozent-Schuldengrenze lagen im zweiten Quartal 2018 noch Italien mit 133,1 Prozent (im Jahresvergleich ein Rückgang gegenüber 134,2 Prozent), Portugal (124,9 Prozent - auch hier ging die Schuldenquote von 130,8 Prozent deutlich zurück), Belgien (106,3 Prozent- gegenüber 106,8 Prozent vor einem Jahr) und Zypern (104,0 Prozent - ein leichtes Absinken gegenüber 104,4 Prozent).

Über der 60-Prozent-Maastrichtgrenze lagen weitere neun Länder. Die restlichen 14 EU-Staaten rangierten unter dieser Marke. Den geringsten Schuldenstand wies Estland mit 8,3 Prozent des BIP auf.

(APA)

(Quelle: S24)

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