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OPEC weist Trump-Forderungen nach niedrigerem Ölpreis zurück

Die großen Öl produzierenden Staaten haben die Forderungen des US-Präsidenten Donald Trump nach einem niedrigeren Ölpreis zurückgewiesen. Saudi-Arabien als führendes Mitglied der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) sowie Russland, das kein Mitglied des Ölkartells ist, haben Maßnahmen wie eine Ausweitung der weltweiten Fördermengen ausgeschlossen.

"Ich werde die Preise nicht beeinflussen", sagte der saudi-arabische Energieminister Chalid al-Falih am Sonntag bei einem Treffen in Algier.

Vor wenigen Tagen hatte Trump die OPEC über den Kurznachrichtendienst Twitter aufgefordert, die Preise für Rohöl zu drücken. Der US-Präsident verband die Unterstützung der USA für nahöstliche Staaten mit dem Ölpreis. "Wir schützen die Länder des Nahen Ostens, sie wären ohne uns nicht lange sicher, und dennoch setzen sie sich immer weiter für höhere Ölpreise ein", twitterte Trump am Donnerstag. "Wir werden uns erinnern."

Ein Großteil des Kursanstiegs der vergangenen Monate geht allerdings auf das Konto der drohenden Ausfälle iranischer Öl-Lieferungen durch die neuen US-Sanktionen gegen das Land.

(APA/ag.)

Aufgerufen am 15.12.2018 um 11:43 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/opec-weist-trump-forderungen-nach-niedrigerem-oelpreis-zurueck-60268630

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