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Polizei nach Massaker in Las Vegas ratlos

Auf der Suche nach einem Motiv des Massenmörders von Las Vegas kommen die Ermittler nicht voran. "Wir alle wollen Antworten", sagte Sheriff Kevin McMahill am Freitag in der Stadt. "Wir haben aber keine glaubhaften Informationen, über die wir berichten könnten." McMahill war sichtbar frustriert. Man habe jeden Stein umgedreht und tausend verschiedene Ansätze verfolgt - ohne Erfolg.

Weiterhin gebe es keine Verbindung der Tat zum internationalen Terrorismus, sagte McMahill. "Bitte glauben Sie mir: Wir schauen in dieser Angelegenheit auf alles von der Geburt des Täters bis zu seinem Tod." Man sei weiter davon überzeugt, dass kein zweiter Schütze im Raum gewesen sei. In der Nacht auf Montag hatte ein Attentäter vom 32. Stock des Hotels Mandalay Bay in Las Vegas das Feuer auf Tausende Besucher eines gegenüberliegenden Musikfestivals eröffnet. 59 Menschen starben, darunter der Täter. Es war der schlimmste Massenmord in der jüngeren Geschichte der USA.

In dem minutenlangen Dauerfeuer wurden mehr als 500 Menschen verletzt. Von ihnen befinden sich einige in kritischem Zustand. McMahill machte keine Angaben dazu, wie viele der Opfer von Schüssen getroffen wurden oder möglicherweise in der panisch fliehenden Menge zu Schaden kamen.

(APA/ag.)

(Quelle: S24)

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