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"Positive Zukunft" bei Kika/Leiner trotzdem Sparkurs

Mitarbeiter über "positive Zukunft" informiert APA
Mitarbeiter über "positive Zukunft" informiert

Die österreichische Tochter des angeschlagenen Steinhoff-Konzerns, Kika/Leiner, hat gestern frisches Geld angezapft, um den weiteren Betrieb zu sichern. Mit der Finanzspritze für den heimischen Möbelhändler soll aber auch ein Sparkurs einhergehen. Details dazu sollen Anfang kommender Woche folgen, am Freitag gab sich der Möbelhändler zugeknöpft.

Die Mitarbeiter seien gestern über die "positive Zukunft" informiert worden, so Unternehmenssprecherin Sonja Felber zur APA. Näheres zu den "Restrukturierungsmaßnahmen" werde am Montag bekanntgegeben. Auch der Leiner-Betriebsrat, Karl Vogl, konnte gegenüber der APA noch nichts zu den Auswirkungen für die knapp 50 Standorte und rund 5.600 Mitarbeiter in Österreich sagen.

Steinhoff braucht 10,7 Milliarden Euro

Die Kika/Leiner-Mutter Steinhoff verhandelt indes weiter mit ihren europäischen Gläubigern, um die Finanzlöcher zu stopfen. Der wegen eines Bilanzskandals unter Druck geratene Ikea-Rivale muss heuer rund zwei der 10,7 Milliarden Euro an Verbindlichkeiten refinanzieren. Vor kurzem konnte sich Steinhoff bei südafrikanischen Banken die erste Rate einer Liquiditätsspritze über insgesamt 200 Millionen Euro abholen.

(APA)

(Quelle: S24)

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