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Bruder des "Fluchtkönigs"

Geflohener Häftling schickt "Grüße aus Thailand"

Postkarte an Gefängnisdirektoren addressiert

Postkarte, Ansichtskarte, Urlaubskarte, SB Pixabay/CC0
Der geflohene Häftling sandte "Grüße" an die Gefängnisleitung. (SYMBOLBILD)

"Grüße aus Thailand" erhielten kürzlich die Direktoren eines belgischen Gefängnisses. Ein entflohener Häftling hatte die Postkarte an seine alte "Wohnadresse" geschickt.

Fünf Gefangene waren Ende Dezember aus dem Turnhout-Gefängnis in der Provinz Antwerpen ausgebrochen. Die Männer kletterten während eines Abendspaziergangs über eine sechs Meter hohe Mauer, schnitten ein 10.000-Volt-Kabel durch und seilten sich dann ab. Vier der Flüchtigen konnten inzwischen wieder gefasst werden. Nur von Nummer fünf, dem 26-jährigen Oulaid Sekkaki, fehlte bis vor kurzem jede Spur.

Gefängnismarke und Karte per Post

Nun meldete er sich jedoch selbst bei der Gefängnisleitung – allerdings aus weiter Ferne. Er schickte einen Brief samt seiner Gefängnismarke und einer Postkarte mit Grüßen aus Thailand in den Knast, berichtet die belgische Zeitung "De Morgen" am Mittwoch.

Bruder des "Fluchtkönigs"

Mit der spektakulären Fluchtgeschichte steht der 26-Jährige seinem Bruder Ashraf nichts nach. Dieser wurde im Jahr 2009 bekannt, als er aus demselben Gefängnis wie kürzlich sein Bruder mittels eines Hubschraubers ausbrach. In den belgischen Medien kam er so zum Beinamen "Fluchtkönig". Ashraf Sekkaki, der mittlerweile in Marokko im Gefängnis sitzt, soll einen Drogenhändlerring geleitet haben, an dem auch sein Bruder beteiligt war.

(Quelle: SALZBURG24)

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