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Deal mit Streamingdienst

Prinz Harry und Meghan machen Netflix-Filme

Neue Einnahmequelle für Ex-Royals

Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (39) steigen ins Filmgeschäft ein: Das Paar werde in Zukunft Serien und Filme für Netflix produzieren, wie der Streamingdienst am Mittwochabend mitteilte. Dazu gehören auch Dokumentationen, Spielfilme und Angebote für Kinder.

"Wir werden uns darauf konzentrieren, Inhalte zu schaffen, die informieren, aber auch Hoffnung geben", hieß es in einer Mitteilung der Royals. Als Eltern sei es ihnen wichtig, "inspirierende Familienprogramme" zu machen.

Eigene Produktionsfirma gegründet

Das Paar habe dafür eine eigene Produktionsfirma gegründet, berichtete die "New York Times". Für Dokumentationen könnten Harry und Meghan auch vor der Kamera auftreten. Die Ex-Schauspielerin Meghan, die vor allem in der Anwaltsserie "Suits" zu sehen war, habe aber keine Pläne, die Schauspielerei wieder aufzunehmen.

Der Vertrag soll über mehrere Jahre gehen, heißt es. Wie viel Geld das royale Paar dafür bekommt, wurde zunächst nicht veröffentlicht. US-Medienberichten zufolge hatten die beiden zuvor auch mit anderen Streamingdiensten und TV-Anbietern Gespräche geführt. "Harry und Meghan haben Millionen Menschen weltweit mit ihrer Authentizität, ihrem Optimismus und ihrer Führungsstärke inspiriert", sagte Netflix-Chef Ted Sarandos. "Wir sind unglaublich stolz, dass sie Netflix als ihr kreatives Zuhause ausgesucht haben."

Auch Obamas bei Netflix unter Vertrag

Die "nie da gewesene Reichweite" von Netflix werde ihnen helfen, "wirkungsvolle Inhalte, die Handlungen auslösen" zu teilen, hieß es von Harry und Meghan. Netflix hat rund 193 Millionen Abonnenten weltweit - steht aber mit zahlreichen anderen Streaming-Anbietern unter Dauer-Konkurrenz und unter konstantem Druck, neue und angesagte Angebote zu liefern. 2018 verpflichtete der Anbieter bereits den früheren US-Präsidenten Barack Obama und dessen Frau Michelle.

Harry und Meghan arbeiten den Medienberichten zufolge bereits an einer Zeichentrickserie über inspirierende Frauen. In der vergangenen Woche erschien der Dokumentarfilm "Rising Phoenix" bei Netflix, der von den Paralympischen Spielen handelt, und in dem Harry auftritt.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

As we can all feel, the world at this moment seems extraordinarily fragile. Yet we are confident that every human being has the potential and opportunity to make a difference—as seen now across the globe, in our families, our communities and those on the front line—together we can lift each other up to realise the fullness of that promise. What’s most important right now is the health and wellbeing of everyone across the globe and finding solutions for the many issues that have presented themselves as a result of this pandemic. As we all find the part we are to play in this global shift and changing of habits, we are focusing this new chapter to understand how we can best contribute. While you may not see us here, the work continues. Thank you to this community - for the support, the inspiration and the shared commitment to the good in the world. We look forward to reconnecting with you soon. You’ve been great! Until then, please take good care of yourselves, and of one another. Harry and Meghan

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Harry und Meghan wollen unabhängig sein

Das Paar hatte sich im Frühjahr vom Königshaus losgesagt und angekündigt, finanziell unabhängig sein zu wollen ("Megxit"). Lange Zeit war jedoch unklar, was die beiden nun eigentlich machen wollen.

Vor ihrem Deal mit Netflix veröffentlichten sie fast nur Details zu Projekten, die einem guten Zweck dienen, etwa zu ihrer gemeinnützigen Organisation "Archewell" für soziale Projekte. Meghan arbeitete auch als Synchronsprecherin im Disney-Dokumentarfilm "Elephant", ihr Honorar ging an eine Organisation zum Schutz von Elefanten.

Paar lebt mit Baby Archie in Santa Barbara

Finanziell haben die beiden zwar einen guten Polster, allerdings auch einen aufwendigen Lebensstil. Sie kauften kürzlich ein großes Haus in der kalifornischen Küstenstadt Santa Barbara. Dort leben sie nun mit ihrem einjährigen Sohn Archie. Zuvor hatten sie für kurze Zeit im nahen Los Angeles und davor auf Vancouver Island in Kanada gewohnt.

Auch wenn sie sich vom Königshaus weitgehend getrennt haben, so sind die beiden doch immer noch Royals. Im kommenden Jahr will Queen Elizabeth II. (94) alle mit dem Paar getroffenen Vereinbarungen auf den Prüfstand stellen. Dazu zählen auch der Verzicht auf die lukrative Marke "Sussex Royal" und die Anrede "Königliche Hoheit".

(Quelle: Apa/Dpa)

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