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Programm für Entwicklungspolitik im Ministerrat beschlossen

Kneissl setzt auch auf Armutsbekämpfung APA
Kneissl setzt auch auf Armutsbekämpfung

Die Bundesregierung hat am Mittwoch im Ministerrat die neue Drei-Jahres-Strategie für Entwicklungspolitik (2019 bis 2021) beschlossen. Im Mittelpunkt stehe u.a. Armutsbekämpfung, Frauenpolitik und eine Reduzierung der Migrationsströme, erklärte Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) vor der Regierungssitzung am Mittwochvormittag.

Die Beseitigung der Armut, insbesondere extremer Armut, sei eine Voraussetzung für das Erreichen der Ziele der "Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung", ergänzte die Ressortchefin via Aussendung nach dem Ministerrat. "Das Programm beruht auf Eigenverantwortung, Partnerschaftlichkeit und einem menschenrechtsbasierten Ansatz. Wir setzen in diesem Dreijahresprogramm auch einen verstärkten Fokus auf die Hilfe vor Ort mit dem klaren Ziel der Eindämmung von Migrationsströmen", so Kneissl.

Kampf gegen extreme Armut

In den ärmsten Entwicklungsländern stehe die Bekämpfung extremer Armut im Vordergrund, in der Nachbarschaft das Ankurbeln der Wirtschaft und in Krisengebieten humanitäre Hilfe und friedensbildende Zusammenarbeit. Auch unterstütze Österreich Programme gegen weibliche Genitalverstümmelung, stelle Mittel für Frauengesundheit und Familienplanung bereit und verstärke das "langjährige Engagement für Frauen und Mädchen", die von bewaffneten Konflikten bedroht sind.

(APA)

Aufgerufen am 12.12.2018 um 04:03 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/programm-fuer-entwicklungspolitik-im-ministerrat-beschlossen-60231154

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