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Puerto Rico meldet ersten Mikrozephalie-Fall wegen Zika

Zika-Virus verursacht Schädelfehlbildungen bei Ungeborenen Salzburg24
Zika-Virus verursacht Schädelfehlbildungen bei Ungeborenen

Das US-Außengebiet Puerto Rico hat erstmals einen Mikrozephalie-Fall in Verbindung mit einer Zika-Infektion gemeldet. Die Schädelfehlbildung sei bei einem Fötus festgestellt worden, teilte Gesundheitsministerin Ana Rius am Freitag in San Juan mit. Beim Ungeborenen sei auch das Zika-Virus nachgewiesen worden.

Das Baby wurde demnach nicht geboren - unklar war, ob es sich dabei um eine Fehlgeburt oder um eine Abtreibung handelte. Die Tests waren von der US-Gesundheitsbehörde CDC in Atlanta durchgeführt worden, hieß es.

Inzwischen gilt es als erwiesen, dass das Zika-Virus Schädelfehlbildungen bei Ungeborenen verursachen kann. Die Babys werden dabei mit einem zu kleinen Kopf geboren, dies führt oft zu geistiger Behinderung. Das Zika-Virus wird in erster Linie durch den Stich infizierter Mücken übertragen. Aktuell verbreitet ist das Virus vor allem in Mittel- und Südamerika und der Karibik.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 26.09.2021 um 09:18 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/puerto-rico-meldet-ersten-mikrozephalie-fall-wegen-zika-52070179

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