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Radioaktives Wasser in ukrainischem AKW ausgetreten

In der Umgebung sei keine erhöhte Radioaktivität gemessen worden, heißt es. APA/THEMENBILD
APA3872061-2 - 01042011 - ZWENTENDORF - ?STERREICH: ZU APA 440 CI - THEMENBILD - Ein Hinweisschild mit der Aufschrift "Kontrollbereich Kontamination" aufgenommen am Freitag, 01. April 2011, im AKW Zwentendorf. Dass ?sterreichs Bev?lkerung im November 1978 gegen Atomkraft stimmte, bescherte dem Ort im Tullnerfeld ein Industriedenkmal, das jetzt unter dem Eindruck der Katastrophe im bau-?hnlichen Typ in Fukushima (Japan) verst?rkt im Rampenlicht steht. APA-FOTO: HELMUT FOHRINGER

In einem Atomkraftwerk im Westen der Ukraine ist nach Behördenangaben radioaktives Wasser ausgetreten. Das Leck am für Reparaturarbeiten abgeschalteten Reaktor Nummer 1 im Kraftwerk von Chmelnizki 275 Kilometer westlich von Kiew sei am frühen Freitagmorgen aufgetreten, erklärte das staatliche Unternehmen Energoatom. Das Kühlwasser sei aufgefangen worden, sagte ein Sprecher des Kraftwerks.

In der Umgebung sei keine erhöhte Radioaktivität gemessen worden. Der Vorfall wurde auf die niedrigste Stufe der internationalen Skala für atomare Zwischenfälle eingestuft. In der Ukraine ereignete sich im April 1986 die bisher schlimmste Atomkatastrophe, als ein Reaktor des Atomkraftwerks von Tschernobyl explodierte. Mehr als sechs Tage dauerte es, bis die brennende Ruine gelöscht war. Weite Regionen in Europa und in der damaligen Sowjetunion wurden verstrahlt.

(Quelle: S24)

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