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Radiojournalist Erich Schenk mit 97 Jahren gestorben

Schenk starb am Samstag. (Themenbild) Bilderbox/Archiv
Schenk starb am Samstag. (Themenbild)

Der Radiojournalist und Schauspieler Erich Schenk ist am Samstag im Alter von 97 Jahren in einem Wiener Krankenhaus gestorben. Schenk galt als "Radiolegende" und "wandelndes humanistisches und theaterwissenschaftliches Lexikon", wie es in einer Mitteilung der "Kathpress" heißt.

Schenk wurde am 18. Oktober 1920 geboren. Seine Radiokarriere begann der Schauspieler beim Schulfunk und wirkte in Live-Hörspielen mit. 1945 begann er bei der "Radio Verkehrs AG" (RAVAG) - einem Vorgänger des ORF. Schenk war daraufhin viele Jahre als Redakteur in der ORF-Religionsabteilung tätig und interviewte in dieser Zeit u.a. Josephine Baker oder 1968 den damaligen Kardinal und späteren Papst, Karol Wojtyla. Neben kleinen Film- und Fernsehrollen - darunter etwa in der Kult-Krimireihe "Kottan" oder in Filmen von Axel Corti - war Schenk auch auf Theaterbühnen aktiv.

(APA)

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