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Rauchverbot: Bayrischer Initiator erhält immer noch Morddrohungen

Vor zehn Jahren hatte der Landtag erstmals ein Rauchverbot im Freistaat beschlossen. APA/Georg Hochmuth/Archiv
Vor zehn Jahren hatte der Landtag erstmals ein Rauchverbot im Freistaat beschlossen.

Mehr als sieben Jahre nach dem Volksentscheid zum Rauchverbot erhält dessen Initiator Sebastian Frankenberger noch immer Morddrohungen. Die Zahl habe inzwischen abgenommen, liege aber noch bei ein bis zwei pro Monat, sagte er dem Bayerischen Rundfunk am Dienstag.

Vor zehn Jahren hatte der Landtag erstmals ein Rauchverbot im Freistaat beschlossen.

Morddrohungen: Frankenberger zieht nach Österreich

Der ehemalige ÖDP-Politiker lebt eigenen Angaben zufolge inzwischen in Österreich. In Bayern fühlt er sich demnach nicht mehr wohl. Im Freistaat werde er auch heute noch auf der Straße beschimpft, sagte Frankenberger. "Immer wieder, wenn ich durch Passau gehe, passiert es, dass man mir irgendwelche Kraftausdrücke hinterher schmeißt. Oder ich finde Zigaretten auf meinem Autodach oder vor meiner Haustüre."

Hausverbote und Drohungen wegen Rauchverbots

Frankenberger war Hauptinitiator des Volksbegehrens für den Nichtraucherschutz, das 2010 zu einem Volksentscheid und einem strikten Rauchverbot in der bayerischen Gastronomie führte. Wirte in ganz Bayern nahmen Frankenberger diese Entscheidung übel, er erhielt Hausverbote und zahlreiche Drohungen.

(APA)

(Quelle: S24)

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