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Regionalwahlen in Italien - Zunächst niedrige Beteiligung

Wahlen sind Stimmungstest für Premier Renzi Salzburg24
Wahlen sind Stimmungstest für Premier Renzi

Bei den regionalen und kommunalen Wahlen in Italien zeichnet sich eine niedrige Wahlbeteiligung ab. Um 12.00 Uhr hatten 14 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Die Wahllokale sind bis um 23.00 Uhr geöffnet, eine Stunde länger als bei anderen Urnengängen in den vergangenen Jahren. Bei den Regionalwahlen vor fünf Jahren war an zwei Tagen gewählt worden.

Premier Matteo Renzi wählte am Sonntagvormittag in einem Wahllokal in seiner Wohngemeinde Pontassieve bei Florenz. Seine Demokratische Partei (PD) gilt als Favoritin im Duell gegen die konservative Forza Italia von Medienzar und Ex-Premier Silvio Berlusconi und die populistische Fünf Sterne-Bewegung um den Starkomiker Beppe Grillo.

22 Millionen Italiener sind zu den Regional- und Teilkommunalwahlen aufgerufen, die als wichtiger Stimmungstest für Ministerpräsident Renzi und seinen Vorgänger Berlusconi gelten.

Die Regionalvertretungen werden in Venetien, Ligurien, der Toskana, Umbrien, den Marken, Kampanien und Apulien gewählt. Zudem werden in mehr als 1.000 Städten und Gemeinden die Bürgermeister neu bestimmt, darunter in Venedig, Mantua und Agrigent. Der Urnengang ist die erste große Abstimmung nach den Europawahlen im Mai, die Renzis Demokratische Partei (PD) mit 40 Prozent der Stimmen klar gewonnen hatte.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 19.04.2021 um 01:37 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/regionalwahlen-in-italien-zunaechst-niedrige-beteiligung-47341582

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