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"Reichsbürger" schoss bei Razzia in Deutschland auf Polizisten

Spezialkräfte der Polizei hätten den Einsatz begleitet (Symbolbild). AFP/Jens Schlueter/Archiv
Spezialkräfte der Polizei hätten den Einsatz begleitet (Symbolbild).

Bei einer Razzia in Georgensgmünd in Deutschland hat ein Anhänger der rechtsextremen "Reichsbürger" auf Polizisten geschossen. Dabei seien vier der Beamten zum Teil schwer verletzt worden, teilte das Polizeipräsidium Mittelfranken am Mittwoch in Nürnberg mit.

Der 49 Jahre alte "Reichsbürger" wurde demnach leicht verletzt und festgenommen.

"Reichsbürger" eröffnet sofort das Feuer

Laut Polizei hatte das Landratsamt Roth eine Durchsuchung bei dem Mann angeordnet, um Waffen, die er legal besaß, wegen Unzuverlässigkeit des 49-Jährigen sicherzustellen. Spezialkräfte der Polizei hätten den Einsatz begleitet. Der Mann habe aber sofort das Feuer auf die Beamten eröffnet. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) reiste nach Roth, er wollte im Laufe des Vormittages über die Ermittlungen informieren.

Ähnlicher Vorfall im August

Die "Reichsbürger" erkennen die Bundesrepublik Deutschland nicht an und gehen davon aus, dass das Deutsche Reich in den Grenzen von 1937 noch existiert. Bereits Ende August hatte ein "Reichsbürger" bei einer Zwangsräumung in Sachsen-Anhalt um sich geschossen und zwei Polizisten verletzt.

(Quelle: S24)

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