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Rückendeckung für Fans mit Kickl-Plakat von Tiroler AK-Chef

Laut Zangerl falle das Plakat unter die freie Meinungsäußerung APA
Laut Zangerl falle das Plakat unter die freie Meinungsäußerung

Der Präsident der Tiroler Arbeiterkammer (AK), Erwin Zangerl, hat jenen beiden Fans, die sich am Sonntag bei der Rad-WM am Eingang zur "Höttinger Höll" mit einem Plakat mit dem Schriftzug "Kickl ride to Höll" postiert hatten, nun Unterstützung angeboten. Via Facebook lud Zangerl die beiden ein, sich bei ihm zu melden, berichtete die "Tiroler Tageszeitung" in ihrer Freitagsausgabe.

Die beiden Männer waren wegen "Anstandsverletzung" angezeigt worden. "Ich bitte die beiden Burschen, die angezeigt wurden, sich bei mir zu melden. Warum? Demokratie und Meinungsfreiheit müssen geschützt werden!", schrieb der AK-Chef auf Facebook. "Ich biete ihnen unsere Rechtsberatung an", erklärte Zangerl gegenüber der "TT". Das Plakat falle seiner Meinung nach unter die freie Meinungsäußerung. Es könne nicht sein, dass man in Österreich inzwischen so weit ist, dass man Anzeigen fürchten muss, wenn man von einem Grundrecht Gebrauch mache, so der Tiroler AK-Präsident.

Die Polizei hatte erklärt, dass es sich dabei um einen Offizialdelikt handle und dies angezeigt werden müsse. Würde die Polizei dies nicht anzeigen, wäre das Amtsmissbrauch, hatte eine Sprecherin der Exekutive erklärt.

(APA)

Aufgerufen am 15.12.2018 um 09:17 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/rueckendeckung-fuer-fans-mit-kickl-plakat-von-tiroler-ak-chef-60338281

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