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Nur ein Reaktor in Betrieb

AKW-Betreiber warnt vor Strahlengefahr in Saporischschja

IAEA-Mission läuft weiter

Prekäre Lage im AKW Saporischschja (Archivbild) APA/Planet Labs
Das von russischen Truppen besetzte AKW Saporischschja im Süden der Ukraine arbeitet laut Betreiber infolge massiven Beschusses aktuell unter der Gefahr, gegen den Strahlen- und Brandschutz zu verstoßen.

Das umkämpfte Atomkraftwerk Saporischschja im Süden der Ukraine läuft laut dem Betreiber Gefahr, gegen den Strahlen- und Brandschutz zu verstoßen.

Das von russischen Truppen besetzte AKW Saporischschja im Süden der Ukraine arbeitet laut Betreiber infolge massiven Beschusses aktuell unter der Gefahr, gegen den Strahlen- und Brandschutz zu verstoßen. Derzeit sei von sechs Reaktoren nur noch einer in Betrieb, teilte der Betreiber Enerhoatom am Montag mit. Block 6 versorge das ukrainische Stromnetz und das AKW selbst. Block 5 sei seit Samstagabend vom Netz, weil es durch Beschuss massive Schäden an einer Leitung gebe.

IAEA-Mission in Saporischschja dauert an

Die russische Militärverwaltung hatte zuvor ebenfalls mitgeteilt, dass nur noch ein Block von Europas größtem Atomkraftwerk arbeite. Nach Darstellung von Enerhoatom dauert die Mission der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) dort an. Den Besatzern wiederum zufolge haben vier von sechs Experten die Anlage verlassen. Es blieben noch zwei Vertreter als Beobachter, sagte deren Vertreter Wladimir Rogow im russischen Radio.

Das AKW Saporischschja ist das größte Atomkraftwerk Europas Apa/Afp
This handout satellite image courtesy of Maxar Technologies released on August 29, 2022, shows the Zaporizhzhia nuclear power plant in Enerhodar, the plant and the surrounding area shows recent damage to the roof of a building adjacent to several of the nuclear reactors. - The Zaporizhzhia plant -- Europe's largest atomic facility -- has been occupied by Russian troops since the start of the war. (Photo by Handout / Maxar Technologies / AFP) / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO / Satellite image ©2022 Maxar Technologies" - NO MARKETING NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS

AKW Saporischschja erneut vom Netz getrennt

Das von russischen Truppen besetzte Atomkraftwerk Saporischschja in der Südukraine ist erneut vom Netz genommen worden.

Experten suchen nach Schäden in AKW

Die IAEA-Experten sind seit Donnerstag in dem AKW, um nach Schäden zu suchen. Das Kraftwerk geriet Anfang März unmittelbar nach Einmarsch in die Ukraine unter russische Kontrolle. Mehrfacher Beschuss des Kraftwerksgeländes und der benachbarten Stadt haben international die Angst vor einer möglichen Atomkatastrophe wachsen lassen. Russland und die Ukraine beschuldigen sich gegenseitig.

Das AKW Saporischschja aus der Luft
This handout satellite image courtesy of Maxar Technologies released on August 29, 2022, shows the Zaporizhzhia nuclear power plant in Enerhodar, the plant and the surrounding area shows recent damage to the roof of a building adjacent to several of the nuclear reactors. - The Zaporizhzhia plant -- Europe's largest atomic facility -- has been occupied by Russian troops since the start of the war. (Photo by Handout / Maxar Technologies / AFP) / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO / Satellite image ©2022 Maxar Technologies" - NO MARKETING NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS

Schwere Kämpfe in Südukraine

In der Südukraine kommt es weiter zu schweren Kämpfen. Im Gebiet Cherson seien ukrainischen Angaben zufolge fünf Munitionsdepots zerstört worden. Skepsis gibt es bezüglich der IAEA-Mission beim AKW …

Russland und Ukraine beschuldigen sich gegenseitig

Enerhoatom beklagte im Nachrichtenkanal Telegram, dass Russland Militär, Waffen und Munition auf dem Gelände stationiert habe. Die Ukraine forderte internationale Hilfe, um für die russischen Truppen zum Abzug zu bewegen. Russland bestreitet, dort schwere Waffen zu haben und lehnt auch eine Rückgabe des AKW ab, weil die Ukraine dessen Sicherheit nicht gewährleisten könne.

(Quelle: APA)

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