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Schiffbrüchiger Fischer überlebte zwölf Tage vor Hawaii

Ron Ingraham nach seiner Rettung. AP Photo/U.S. Coast Guard
In this photo provided by the U.S. Navy, Cmdr. John Barsano, welcomes Ron Ingraham aboard the Arleigh Burke-class guided-missile destroyer USS Paul Hamilton (DDG 60) after rescuing him on Tuesday, Dec. 9, 2014 near Hawaii. Ingraham, 67, was found dehydrated and hungry after going missing on Thanksgiving, when the Coast Guard picked up his mayday call saying his boat was in danger of sinking. (AP Photo/U.S. Navy)

Ein schiffbrüchiger Fischer hat vor der Küste von Hawaii zwölf Tage in einem kleinen Segelboot überlebt. Wie der Sender CNN am Mittwoch berichtete, wurde der 67-jährige Mann am Dienstag rund 100 Kilometer südlich von Honolulu von einem US-Marineschiff entdeckt. Ron Ingraham sei schwach, hungrig und durstig gewesen, hieß es.

Sein acht Meter langes Segelboot war in einem Sturm von hohen Wellen beschädigt worden. Am 27. November hatte Ingraham einen Notruf abgesetzt. Die Suche der Küstenwache mit Booten und aus der Luft war zunächst ohne Erfolg. Anfang Dezember wurde die Suchaktion eingestellt. Ein weiterer Notruf am Dienstag führte dann zu seiner Rettung. Ein Marineschiff in der Nähe eilte zur Stelle.

Mit Fischen am Leben gehalten

Er habe kein Wasser mehr gehabt, aber weiter Fische gefangen und sich damit Nahrung und Flüssigkeit verschafft, erzählte Ingraham laut CNN.

Sein Sohn im US-Staat Missouri sagte dem Sender, dass er bis zuletzt an die Rettung seines Vaters geglaubt habe. Er sei ein zäher Mann, der das Meer liebe. "Ich bin mir sicher, dass er gleich wieder fischen geht, sobald er sich erholt hat", erzählte Zakary Ingraham in einem Telefoninterview. (APA)

(Quelle: S24)

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