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Schlagabtausch Lauda gegen Wolf geht in nächste Runde

In einem Interview mit Österreich-Herausgeber Wolfgang Fellner ging Formel-1-Legende Niki Lauda unter anderem hart mit ZiB2-Anchorman Armin Wolf ins Gericht. Nun meldete sich Wolf zu Wort: Alles nicht so gewesen, so seine Klarstellung.

Armin Wolf meldete sich am Donnerstagvormittag zu Niki Laudas Rundumschlag in einem TV-Interview mit Wolfgang Fellner zu Wort. Dort hatte Lauda den ORF-Moderator scharf angegriffen. Dabei ging es um ein Interview Laudas in der ZiB2 anlässlich des Comebacks des Formel 1 Grand Prix im steirischen Zeltweg im Jahr 2014. „30 Sekunden bevor das Interview losgeht, sagt er mir: Nehmen Sie die Kappe ab!“, zitierte Lauda sein Gegenüber Wolf aus dem Interview. Als Begründung habe Wolf angegeben, kein Glücksspiel zu mögen. Das empfand der dreimalige Formel-1-Weltmeister als skandalös. Armin Wolf hat den Ablauf des Interviews aber anders in Erinnerung, als das Lauda nun geschildert hat.

ZiB2-Anchorman versteht Laudas späte Empörung nicht

Dass sich Lauda erst jetzt über das Interview mit ihm empört, versteht Wolf nicht. Er habe sich weder damals beschwert, noch bei anderen Gelegenheiten, etwa bei einer Live-Schaltung in der ZiB2 wenige Monate danach. Das passe nicht zu Laudas Motto „Wenn der Wolf mich anruft, sage ich Nein, mit dem Deppen redet man nicht", so Wolf. So sei aber alles richtig an der Geschichte, schließt der ORF-Mann, der zuletzt für seinen Interviewstil kritisiert wurde, ab: "Also Laudas Name und meiner."

(Quelle: S24)

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