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Schon 100 Ebola-Tote im Kongo

Der tödliche Virus breitet sich rasch aus APA (AFP)
Der tödliche Virus breitet sich rasch aus

Der Ebola-Ausbruch im östlichen Kongo hat bereits 100 Menschenleben gefordert. Das teilten die Gesundheitsbehörden am Sonntagabend mit. In der Region Nord-Kivu im Grenzgebiet zu Uganda und Ruanda seien 149 Ebola-Verdachtsfälle gemeldet worden, von denen 118 bestätigt wurden, heißt es in der Erklärung des Ministeriums weiter.

Insgesamt seien seit Bekanntwerden der Epidemie Anfang August 11.417 Menschen geimpft worden. Die Gesundheitsdienste seien weiter bemüht, eine weitere Ausbreitung des tödlichen Virus zu verhindern. Zuletzt hatte sich die Weltgesundheitsorganisation WHO Anfang September optimistisch gezeigt, dass der Ebola-Ausbruch im Kongo langsam zurückgeht.

Elfte Ebola-Epidemie im Kongo

In der Demokratischen Republik Kongo ist es bereits der elfte Ausbruch, seit die Krankheit in dem Land 1976 zum ersten Mal dokumentiert worden war. 2017 starben dort nach offiziellen Angaben vier Menschen an den Folgen der Erkrankung. Ende 2013 hatte eine verheerende Ebola-Epidemie mehrere westafrikanische Staaten heimgesucht. In den folgenden Monaten starben in Guinea, Sierra Leone und Liberia rund 11.300 Menschen an dem Virus.

Ebola ist eine oft tödliche Virus-Krankheit. Die Übertragung geschieht durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten eines Infizierten. Die Endphase der Erkrankung ist durch hohes Fieber und Blutungen gekennzeichnet.

(APA/dpa)

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